Die Nachfolge frühzeitig regeln

Veranstaltung „Nach mir die Sintflut?“


Den Generationenwechsel frühzeitig planen und die Nachfolge an der Unternehmensspitze regeln: Laut einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn (IfM) wird dieses Thema für rund 6.200 Betriebe in Rheinland-Pfalz in den nächsten Jahren aktuell. Die gründliche und frühzeitige Vorbereitung von Betriebsübergaben ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen besonders wichtig, lautete das Fazit der Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft bei der Veranstaltung „Nach mir die Sintflut Unternehmensnachfolge“, zu der das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung und die ISB nach Hachenburg eingeladen hatten. Einer der Schwerpunkte waren familienexterne Nachfolgelösungen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen: Mehr als jede dritte Nachfolge wird außerhalb der Familie geregelt. Über die psychologischen Aspekte der Unternehmensnachfolge sprach Prof. Dr. Stefan Bieler, Abteilungsleiter BWL der Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover (FHDW): „Ein Unternehmer muss Entscheidungen treffen, die er voraussichtlich nur dieses eine Mal in seiner unternehmerischen Karriere trifft, und hat in dieser Richtung keine oder nur geringe Erfahrungen. Es betrifft sein Lebenswerk und ist mit viel Emotionalität behaftet.“ |