Es ist besser, zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat. (Giovanni Boccaccio)

Vorwort von Ulrich Dexheimer und Dr. Ulrich Link


Ohne Zweifel: Wir leben in einem Bundesland, in dem man das Leben genießen kann. In dem es wunderschöne Natur gibt, die zum Wandern einlädt, zum Entspannen. Wir haben schöne Städte und idyllische Dörfer. Wir haben guten Wein und leckeres Essen. Kultur? Jede Menge, von Geschichte bis Festival, von Theater bis Heimatmuseum. Ruhe? Viel.

Schon lange hatten wir überlegt, unser Magazin einmal mit „Genuss“ zu überschreiben – fördern wir doch zahlreiche Unternehmen, die man direkt in die Genussbranche einordnen könnte. Und wir haben immer wieder Wohnraum-Projekte, die uns zeigen: Ja, Wohngenuss ist auch mit geringeren finanziellen Mitteln möglich. Alsdann das Wirtschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz Kulturgenuss und Genusskultur in seine neue Tourismusstrategie aufgenommen hat, an deren Umsetzung auch wir beteiligt sind, war klar: Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt für eine Ausgabe zum Thema „Genuss“.

Und so nehmen wir Sie in dieser Ausgabe mit auf eine Genussreise durch unser Land. Wir stellen Ihnen Menschen vor, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, die wir genießen können. Wir zeigen Ihnen, wie Lehm zum Wohlbefinden beiträgt und wie ein Investor schönen Wohnraum zu bezahlbaren Preisen anbietet. Wir haben mit dem Intendanten des Staatstheaters Mainz darüber gesprochen, ob ein Kulturschaffender Kultur noch genießen kann – und erfahren von einem Pater im Kloster, was für ihn ein besonderer Genuss ist. So viel sei vorab verraten: Ja, es geht dabei um die Bibel, aber auch um ganz normale Nussschokolade.